Als Dresden eine Festung war

  • Eva Papke
  • 0030042
  • 28 Seiten, Broschüre, zahlreiche Abb.
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LESEPROBE

Daher wurde im Herbst 1569 der Festungsbaumeister Rochus von Linar nach Dresden verpflichtet, der sich sowohl den Deichbau zutraute als auch eine einfache und überzeugende Lösung für die Festungserweiterung im Nordwesten der Stadt entwickelte: er faßte die drei großen Bastionen um das Schloss zu zwei sehr großen Bastionen zusammen, die typische Merkmale der neuitalienischen Manier aufwiesen: lange Facen, sehr kurze Flanken, geringe Kasemattierung. Wenn Linar auch Erfolg bei der Arbeit hatte, die menschlichen Kontakte blieben aus. Bauleute, Handwerker, Fuhrleute beschwerten sich über ihn, letzthin wurde auch das Verhältnis zum Kurfürsten getrübt, und alle waren offenbar froh, als sich für Linar die Möglichkeit bot, in brandenburgische Dienste zu wechseln. ...


Der aus Nürnberg stammende Paul Buchner setzte in Dresden die Arbeit fort: die Erweiterung der Festung im Nordosten. Hier war zwischen 1559 und 1563 das dringend benötigte neue Zeughaus gebaut worden. Es wurde berühmt in ganz Europa, galt als schönstes und modernstes neben dem von Wien und dem von Venedig. Nur ragten seine prächtigen Renaissancegiebel weit über die kleine Bastion empor, die es eigentlich schützen sollte. Buchner löste das Problem, ...

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