Zitadelle Spandau

  • Andrea Theissen
  • 0030044
  • 28 Seiten, Broschüre, zahlreiche Abb.
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LESEPROBE

Auf der Spandauer Zitadelle war von 1935 bis 1945 ein Laboratoriumskomplex untergebracht, der dem Heereswaffenamt unterstellt war. Die "Heeresgasschutzlaboratorien" arbeiteten unter strengster Geheimhaltung. Die etwa 300 Beschäftigten waren zu Verschwiegenheit verpflichtet und durften nur über ihren eigenen Arbeitsbereich Bescheid wissen. Das Gelände jenseits der Bastion König, auf dem sich die eigentlichen Laborgebäude befanden, war durch einen zusätzlichen Zaun gesichert.

Die Spandauer Laboratorien befaßten sich nicht nur mit Fragen des "Gasschutzes", sondern auch mit der Weiterentwicklung von chemischen Kampfstoffen sowie mit der Ausarbeitung von Fertigungsmethoden für Kampfstoffe.
Viele der historischen Gebäude der Zitadelle sind entsprechend den Bedürfnissen der Heeresgasschutzlaboratorien umgebaut worden, aber such Neubauten sind in diesem Zusammenhang entstanden, wie das vor der Westkurtine gelegene Haus 4 und das Laborgebäude auf der Bastion Brandenburg.

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