Kloster Walkenried

  • Klaus-Martin Bresgott
  • 0030052
  • 28 Seiten, Broschüre, zahlreiche Abb.
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LESEPROBE

Die Klausurgebäude, die sich südlich an die Ruine der Klosterkirche anschließen, sind weitestgehend erhalten geblieben. In ihnen lebten die Mönche, befanden sich ihre Wohn- und Arbeitsräume sowie die nötigen Wirtschaftsräume der Mönchsgemeinschaft.
Während der einen ebenmäßigen Innenhof umschließende Kreuzgang im Inneren der Klausur von der Zeit wenig berührt scheint, steht die Westseite der Klausur, in der einst die Konversen ihre Heimstatt hatten, heute nicht mehr. Sie ist 1739 abgerissen worden. Deutlich aber künden die verbliebenen Bauten von einer Abtei, die nicht umsonst als ein Kleinod gotischer Baukunst bezeichnet wird. Allein die Ansicht der Wandgliederung im Klosterhof, der stete Wechsel von dreibahnigen Maßwerkfenstern mit aufgestellten Vierpässen und einfachen, bis an das Dach geführten Strebepfeilern offenbart in seiner Schlichtheit großes ästhetisches Empfinden.

Betritt man die Klausur heute in ihrer südwestlichen Ecke, durchschreitet man zunächst den Westflügel des Kreuzgangs, über dem - deutlich sichtbar - seit 1740 ein dachreiterähnliches Uhrtürmchen aufragt. ...

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