Die Russische Kolonie in Potsdam

  • Klaus-Martin Bresgott
  • 0030055
  • 28 Seiten, Broschüre, Abbildungen
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LESEPROBE

Die Kolonistenhäuser jedenfalls waren wie folgt fertiggestellt: Die Fassade wurde - wie bis heute sichtbar - ganz nach russischer Architekturtradition errichtet. Hölzerne Galerien und spielerisch verzierte Balkone, die von kraftvoll derben Holzsäulen getragen werden, spiegeln ganz die so sehr als romantisch empfundene Idylle der Bauten. Die ornamental aufgelösten Giebelbretter und die über den Fensterstürzen reich variierten Verzierungen vervollständigen die märchenhafte Ansicht. Durch einen überdachten und gleichfalls mit Verzierungen geschmückten Torweg ist das Wohnhaus entlang der Front mit einem kleinen Schuppen verbunden, der ebenfalls dem Blockhausstil verpflichtet ist Während die Kolonistenhäuser mit einem Sattel überdacht sind, tragen die Schuppen einfache Walmdächer. Im Inneren der Häuser war jeweils Platz für eine größere Stube, drei Kammern, Flur und Küche. Der Keller war durch eine Treppe erreichbar. Bei den zweistöckigen Häusern führt eine hölzerne Freitreppe nach dem Obergeschoß.

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