Schloß Oranienburg

  • Werner Gerth
  • 0030057
  • 28 Seiten, Broschüre, Abbildungen
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LESEPROBE

Die junge Kurfürstin ... gelangte .. eines Tages im Sommer 1650 auch nach Bötzow. Von der ausgedehnten Havel - Niederung zwischen dem Glin und dem Barnim, mit saftigen grünen Wiesen und erlenbestandenen Brüchen im Süden des "stedekens" Bötzow begeistert, - erinnerten die sie doch sehr an ihre niederländische Heimat - und von den vielen aus dem 30-jährigen Krieg noch herrührenden "wüsten" Grundstücken in dem Städtchen betroffen, äußerte sie spontan eine außergewöhnliche Zuneigung zu diesem Flecken Erde Brandenburgs. ...
Die junge Kurfürstin ... wandte ... sich dem wirtschaftlichen Wiederaufbau der zerstörten Stadt zu, und suchte das handwerkliche und das bäuerliche Leben in der Stadt wieder zu entwickeln. 
In äußerst kluger Überlegung plante sie vor allem die Einrichtung von "Musterwirtschaften"; denn durch den langen Krieg waren in Brandenburg nicht nur entsetzliche Zerstörungen angerichtet worden, sondern durch die Flucht der Menschen in die Wälder hatten auch die Handwerker und Bauern seit langen Jahren keine Kenntnisse mehr über die inzwischen erfolgten Veränderungen und neuen Verfahren in der Landwirtschaft und in den Gewerben. ...

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