Schloß Köpenick

  • Raimund Hertzsch
  • 0030065
  • 28 Seiten, Broschüre, Abbildungen
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LESEPROBE

Der einzige Zugang zur Schloßinsel führt über eine hölzerne Brücke, anderen Stelle einst eine Zugbrücke vor ungebetenen Gästen schützte. Sie überspannt einen Graben, der, wohl schon in slawischer Zeit angelegt, den Frauentog mit dem Hauptarm der Dahme verbindet. 
Den Eingang zum Schloßhof bildet ein Sandsteinportal in der Art eines Triumphbogens, geschaffen 1682 von Johann Arnold Nering, der als Nachfolger Langerfels den weiteren Ausbau der Schloßanlage übernommen hatte.
Das Portal wird flankiert von zwei Pförtnerhäuschen, dir erst im 19. Jahrhundert angebaut wurden.
Erst jenseits des Tores wird der große Hof mit den angrenzenden Gebäuden, der Schloßkirche, den Wirtschaftsflügeln und vor allem der östlichen Schloßfassade vollends sichtbar. Abwechslungsreich präsentiert sich das Äußere des Schloßbaus, sparsam und doch eindrucksvoll sind die Mittel, die der Architekt einsetzte. Den Treppenhäusern im Inneren folgend, gliedert sich der Bau in vorspringende und zurückgesetzte Gebäudeteile, die farblich zum Teil voneinander abgesetzt sind. Die Höhe der Stockwerke nimmt von unten nach oben zu. Die Fenster erscheinen dadurch immer schmaler zu werden, so daß der gesamte Bau leichter wirkt.

Den prachtvollen Abschluß des Mansarddach bildet eine Plattform, die von einer hölzernen Balustrade umschlossen wird. Das Schloßdach soll bisweilen als Kegelbahn gedient haben, erzählt Fontane ...

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