Schloß Weesenstein in Müglitztal

  • Katja Müller
  • 0030073
  • 28 Seiten, Broschüre, Abbildungen
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LESEPROBE

Die Blütezeit des 16. Jahrhunderts war vor allem durch eine stetige Erweiterung der von Weesenstein aus rechtlich und wirtschaftlich verwalteten Besitzungen gekennzeichnet. 
Zu den Einkünften, über die die Schlossbesitzer verfügen konnten, zählten die wirtschaftlichen Erträge der eigenen Rittergüter sowie Einnahmen aus der Beteiligung an Zinn- und Eisenerzgruben, Stein- und Schieferbrüchen sowie aus Handelsaktivitäten und Privilegien an Wald und Wild. ...
1504 konfirmierte der Meißner Bischof eine in Weesenstein "neu erbaute Capella". Sie entstand im Zusammenhang mit der Umgestaltung der Burg in ein Wohnschloss und verfügte über drei Altäre. Bereits 1738 wurde das Bauwerk abgerissen. Ein barocker Neubau folgte. ... Obwohl der Kapellenraum mit wenig Fläche auskommen musste, erscheint der Raum großzügig und licht.
Die Beleuchtung des Innenraumes erfolgt durch vier Emporenfenster auf der Südseite und drei auf der gegenüberliegenden Hofseite. Die Innenformen - Sitzgestühl und Emporen - nehmen die Wölbung der Kapellenwände auf, so dass ein harmonischer Gesamteindruck entsteht. Die Emporen sind, ..., einfach zwischen die Pfeiler gehängt. Somit erfolgt eine Betonung der Vertikalen, was zu einer optischen Streckung des Raumes führt und den Blick hinauf zum Deckengemälde - eine Christi Himmelfahrt - leitet.

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Schloß Weesenstein in Müglitztal

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