Beeskow - Auf den Spuren des Mittelalters

  • Kaija Voss
  • 0030076
  • 28 Seiten, Broschüre, Abbildungen
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LESEPROBE

Beeskow war einst eine Stadt der Handwerker und Kaufleute - schon früh treten die einzelnen Zünfte wie "Kaufleute, Schuster, Weber, Bäcker, Fleischer, Tuchmacher und Schneider" auf. Wenn man sich den Markt und die zahlreichen kleinen Lädchen in der Innenstadt ansieht, wird offensichtlich, dass diese Tradition überdauert hat.

Zum Marktplatz gehört immer das Rathaus - leider kann Beeskow damit nicht mehr aufwarten: Das mittelalterliche Rathaus wurde wegen Baufälligkeit bereits im 18. Jahrhundert abgerissen, seine Nachfolgebauten erwiesen sich als zu klein oder brannten ab - das letzte Beeskower Rathaus wurde 1945 zerstört. ...

Einige Merkmale der Straßenführung und Grundrißgestaltung des deutschen Mittelalters sind in Beeskow zu erkennen: Die Straßen verlaufen rechtwinklig zueinander, ein Indiz für ihre planmäßige Anlage, sie bilden beinahe schon den typischen Rastergrundriß der deutschen Ostsiedlungen. Vom Haupttor im Süden, dem ehemaligen Luckauer Tor, zum Haupttor im Norden, dem ehemaligen Fürstenwalder Tor, verläuft die Berliner Straße, die Hauptstraße der Stadt. Rechtwinklig dazu zweigt die Breite Straße, die über den Spreearm zur Burg führt, ab. Alle Straßen sind an den Enden miteinander verbunden - eine weitere Typik des europäischen Mittelalters: Sackgassen oder Stichstraßen, wie sie zum Beispiel für die Städte im Orient typisch sind, treten nicht auf.

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