Als Stralsund eine Festung war

  • Horst Auerbach
  • 0030080
  • 28 Seiten, Broschüre, Abbildungen
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LESEPROBE

Dort, wo sich heute die Hansestadt Stralsund erstreckt, gab es im 12. Jahrhundert eine slawische Siedlung. Das Land gehörte zum Fürstentum Rügen. Nach dem Fall der Tempelburg an Kap Arkona 1168 wurde der Fürst von Rügen Vasall des dänischen Königs.

In dieser Zeit kamen aus den elbischen Gebieten viele Einwanderer an die südliche Ostseeküste. Es waren Bauern, Handwerker und Kaufleute. Sie brachten Erfahrungen im Handwerk, im Handel, im Ackerbau und in der Viehzucht mit. Viele wurden in der Siedlung am Strelasund seßhaft. Die Bevölkerung wuchs rasch an. ...

In wenigen Jahrzehnten erreichte die Stadt Stralsund Ausmaße, die sie dann bis ins 19. Jahrhundert behielt. Die natürlichen Grenzen bildeten die Teiche, die sie umgaben, und die Meerenge Strelasund.
Die Teiche boten Schutz vor Angriffen von der Landseite. Über See konnte die Stadt Nachschub an Truppen, Munition und Verpflegung erhalten, wenn sie angegriffen wurde. 
Der Handel mit dem Rügenschen Hering war ein einträgliches Geschäft. Die junge aufstrebende Stadt beteiligte sich daran und kam dadurch in Widersprüche zu Lübeck. Um den neuen Konkurrenten auszuschalten, segelten die Lübecker 1249 mit ihrer Flotte kurzerhand vor die Stadt, nahmen sie im Handstreich und brannten sie nieder. ....
Durch die geschickte Ausnutzung der geographischen Verhältnisse entwickelte sich Stralsund im 14. und 15. Jahrhundert zu einer schwer einnehmbaren befestigten Stadt.

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