Mittelalterliche Stadtansicht - Cottbus

  • Klaus-Martin Bresgott
  • 0030094
  • 28 Seiten, Broschüre, Abbildungen
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LESEPROBE

Nach der Völkerwanderung erfolgte die erste Besiedlung des heutigen Stadtgebietes von Cottbus durch den slawischen Stamm der Lusici, der auch dem Landstrich seinen Namen gab. Sie errichteten auf dem heutigen Schlossberg eine Burg, von deren Nachfolgebau die Stadtentwicklung ausging. Die ursprünglich slawische Burg war die größte der Niederlausitz. ...
Während des Stadtbrandes 1600 wurde auch das inzwischen sogenannte "alte Schloß" Opfer der Flammen. Nur ein Teil, das später errichtete Fürstenhaus bzw. "neue Schloß" blieb verschont und diente fortan als das Salzmagazin der Stadt und Sitz der Gerichtsbehörde. ...
Entgegen den Schwierigkeiten vieler brandenburgischer Städte, blühte Cottbus im 15. und 16. Jahrhundert auf und errang den Status einer kleinen Marktstadt. Dank verschiedener Handelsstraßen wurden in der Stadt Messen und regionale Jahrmärkte abgehalten. ...
Der Ausbau der Stadtbefestigung, die Errichtung einer auf einem Feldsteinsockel angelegten Backsteinmauer, geschah wahrscheinlich in den letzten Jahrzehnten des 14. Jahrhunderts. Gestanden hat die so gefestigte Mauer mit Sicherheit 1429. Da hatten sie die Cottbuser nötig. Während die Hussiten mit ihren geschützbestückten Wagenburgen plündernd viele Städte der Niederlausitz in Besitz nahmen, hielten die Mauern von Cottbus stand. Die Eroberer mussten wieder abziehen, fügten aber 1431 dem Landesherrn Friedrich von Brandenburg eine verheerende Niederlage zu.

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