Festung Dömitz

  • Jürgen Scharnweber
  • 0030010
  • 28, Broschüre, 15 farbige Abb.
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Die Anlage Dömitz am mecklenburgischen Elbufer ist eine der wenigen sehr gut erhaltenen Flachlandfestungen des 16. Jahrhunderts in Norddeutschland. Mit ihren Bastionen und Kasemattengewölben zeigt sie noch heute anschaulich die eindrucksvolle Wehrarchitektur der Renaissance.

 

 

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Am Ende des Dreißigjährigen Krieges gehörte die Festung zur schwedischen Garnison Wismar. Daher mussten die Dömitzer Einwohner schwere Hand- und Spanndienste für die Schweden leisten, um deren Ausrüstung, Bewaffnung sowie Kriegsbeute aus der Prager Burg nach Wismar zu bringen. Wie weit und wie stark die Festung durch die Kampfhandlungen während des Dreißigjährigen Krieges beschädigt und zerstört worden war, ist nicht genau zu sagen. Erst Zeichnungen und Bauabrechnungen nach 1650 geben uns Aufschluss darüber, dass der Krieg auch große Schäden an den Festungswerken hinterlassen hatte. 

Auch der Turm wechselte im Verlauf der Geschichte des Öfteren sein Aussehen. Anfang des 17. Jahrhunderts sprach man vom Bleiturm. Diese Bezeichnung ist auf die starken Bleiplatten, welche auf der Balkenkonstruktion des Turmes aufgebracht worden waren, um ein Durchschlagen von Brandgeschossen zu verhindern, zurück zu führen. So war es auch möglich, auf den Bleiplatten kleine und leichte Geschütze aufzustellen. Desweiteren befanden sich zu dieser Zeit auf dem Festungshof ein Zeughaus, ein Brauhaus mit fünf großen Kornböden und die Soldatenunterkünfte. Das Aussehen der Festungsanlage nach Piloots Rekonstruktions- und Ausbauten zeigt uns heute ein weiteres Festungsmodell in der festungsgeschichtlichen Ausstellung des Museums. 

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Festung Dömitz

Festung Dömitz

Die Anlage Dömitz am mecklenburgischen Elbufer ist eine der wenigen sehr gut erhaltenen Flachlandfestungen des 16. Jahrhunderts in Norddeutschland. Mit ihren Bastionen und Kasemattengewölben zeigt sie noch heute anschaulich die eindrucksvolle Wehrarchitektur der Renaissance.