Burg Rabenstein bei Chemnitz

  • Jens Fiedler
  • 0030012
  • 28 Seiten, Broschüre, illustriert
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Rabenstein ist eine kleine, aber bemerkenswerte Burg, die als Vasallenburg und Wegekastell diente. Noch heute ist sie ein lohnendes Ausflugsziel in die Umgebung von Chemnitz (Sachsen).

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Die Burg Rabenstein wurde um 1170 erbaut, als die deutschen Kaiser und Könige ihr Reichsgut Pleissenland besiedeln und ausbauen ließen. Nicht alle Teile der Anlage sind gleichzeitig entstanden; die Unterburg etwa wurde erst im 14. Jahrhundert ergänzt, im 18. Jahrhundert allerdings wieder abgerissen.. Am Ende des 14. Jahrhunderts stand die Burg im Mittelpunkt einer kriegerischen Auseinandersetzung, der sogenannten "Rabensteiner Fehde". Ein illustrer Zeitgenosse war der Burgherr Johann Georg von Welck. Der Kämpfer in den napoleonischen Freiheitskriegen war befreundet mit Friedrich de la Motte Fouqué, einem bedeutenden Schriftsteller der deutschen Romantik. Dessen Frau Caroline war nach einem Besuch auf der Burg Rabenstein so begeistert, daß sie ihr in ihren "Reisebeschreibungen" eine ganze Seite widmete. Durch den häufigen Besitzerwechsel in der Folgezeit wurden die Bauwerke und besonders die Gartenanlage vernachlässigt und verloren an Attraktivität. Der stetige Verfall führte 1942 zur Schließung der Burg für den Besucherverkehr, 1959 konnte sie der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht werden.

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Burg Rabenstein bei Chemnitz

Burg Rabenstein bei Chemnitz

Rabenstein ist eine kleine, aber bemerkenswerte Burg, die als Vasallenburg und Wegekastell diente. Noch heute ist sie ein lohnendes Ausflugsziel in die Umgebung von Chemnitz (Sachsen).