Burg Scharfenstein

  • Britta Günther
  • 0030015
  • 28 Seiten, Broschüre, illustriert
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In seiner legendären Rolle von Stülpner, Karl bleibt "Manne Krug" unvergessen. In den Wäldern rund um Burg Scharfenstein trieb auch der echte Karl Stülpner sein Unwesen, wurde zum Volkshelden.

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In Spornlage erhebt sich die Burg Scharfenstein im Nordwesten des gleichnamigen Ortes, die nach 1250 durch die Herren von Waldenburg errichtet wurde. Im 14. und 15. Jahrhundert gerieten die Waldenburger in finanzielle Schwierigkeiten, sie verkaufen einige ihrer Besitzungen, Scharfenstein fällt 1445 an die Wettiner. 1492 ging die Burg in den Besitz der Familie Einsiedel, die zu den einflußreichsten Adelsgeschlechtern in Sachsen gehörten. In den nächsten Jahrhunderten Burg vergrößert und verändert. Bekannt ist die Burg durch den erzgebirgischen Volkshelden Karl Stlpner (1762-1839). Da er durch die Not zum Wilderer geworden war, erging am 8. 10. 1795 ein Befehl zu seiner Ergreifung. Nachdem bei der Suchaktion seine Mutter mißhandelt worden war und man sein Eigentum beschlagnahmt hatte, "belagerte" er kurzerhand die Burg Scharfenstein, indem er den einzigen Ausgang blockierte. Nach diesem kühnen Streich galt er zunächst als vogelfrei, wurde aber begnadigt. Seitdem 1993 das bestehende Jugendheim geräumt wurde, kann die Burg und darin Ausstellungen zur Vergangenheit der Anlage, der Stülpnerlegende und erzgebirgischem Spielzeug besichtigt werden.

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Burg Scharfenstein

Burg Scharfenstein

In seiner legendären Rolle von Stülpner, Karl bleibt "Manne Krug" unvergessen. In den Wäldern rund um Burg Scharfenstein trieb auch der echte Karl Stülpner sein Unwesen, wurde zum Volkshelden.