Burg Wolkenstein

  • Britta Günther
  • 0030016
  • 28 Seiten, Broschüre, illustriert
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Schon zu Zeiten Barbarossas wurden im Erzgebirge Festungsanlagen erbaut, um die Ostlande zu sichern. Was von der langen, bewegten Geschichte Burg Wolkensteins übrig blieb, dient heute als Museum, das historische Trauzimmer wird vom Standesamt genutzt und der restaurierter Fürstensaal kann für Veranstaltungen gebucht werden.

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Im Zusammenhang mit der Erschließung des Pleißenlandes in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts durch Kaiser Barbarossa (1152-1190) erfolgte die Besiedlung auch des westlichen Erzgebirges durch Reichsministeriale. Zu jenen gehörten die Herren von Wartha, welche ihren Heimatraum um Naumburg verließen, um die besseren Expansionsmöglichkeiten im Muldegebiet zu nutzen. Mit der Errichtung der Burg Waldenburg südöstlich von Altenburg zwischen 1165 und 1172 schufen sie sich ein neues Machtzentrum und nannten sich seitdem nach ihrer neuen Stammburg.

Es gelang den Herren von Waldenburg, einen ansehnlichen Herrschaftskomplex in ihrer Hand zu vereinigen: ohne Bindung an Flußläufe und an einen Verkehrsweg erschlossen sie sich, von Waldenburg ausgehend, um 1200 die Herrschaft Wolkenstein sowie später die Herrschaft Rabenstein, mit der zeitweiligen die Vogtei über das Kloster Chemnitz und die Gerichtsbarkeit über die Stadt Chemnitz verbunden war, gelangte um 1300 in ihre Hand. Sie stellte ein wichtiges Bindeglied zwischen ihrem muldenländischen Zentrum und dem Bereich um Wolkenstein dar. 
Urkundlich nicht nachweisbar sind die Anfänge der Kolonisation um Wolkenstein sowie die Entstehung der gleichnamigen Burg. Erstmals urkundlich erwähnt werden die Herren von Wadenburg im Wirkungsfeld der Herrschaft Wolkenstein in einer Urkunde vom 30. Juni 1241. Neben dem Bergbau besaßen sie auch Einkünfte aus dem Münzwesen. 

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Burg Wolkenstein

Burg Wolkenstein

Schon zu Zeiten Barbarossas wurden im Erzgebirge Festungsanlagen erbaut, um die Ostlande zu sichern. Was von der langen, bewegten Geschichte Burg Wolkensteins übrig blieb, dient heute als Museum, das historische Trauzimmer wird vom Standesamt genutzt und der restaurierter Fürstensaal kann für Veranstaltungen gebucht werden.