Burg Hohnstein

  • Winfried Pätzold
  • 0030019
  • 28 Seiten, Broschüre, illustriert
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Unweit der berühmten Bastei in der Sächsischen Schweiz erhebt sich eine weitläufige Burganlage. Da sie heute als Herberge genutzt wird, lohnt sich ein längerer Aufenthalt auch hier. Als Ausgangspunkt für die Ausflüge ins Elbsandsteingebirge entlang der Elbe zwischen Dresden und Bad Schandau.

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Der Aufbau dieser Burganlage wird wesentlich durch die Reliefstrukturen des Felsens bestimmt, die durch drei Felsplattungen gekennzeichnet werden. Sie waren ursprünglich durch Schluchten voneinander getrennt und führten zu einer Dreiteilung der Burganlage. Oberhalb des heutigen Marktplatzes führte früher eine Zugbrücke über einen mit Wasser gefüllten Wallgraben zum unteren Burghof, der vom Unteren Schloss begrenzt wird. Dieses Schloss wurde erst um 1550 im Renaissancestil erbaut, als die Burg bereits ihren Wehrcharakter aufgegeben hatte.

Vom unteren Burghof führt eine Steinbrücke an Stelle einer früheren Zugbrücke zum Wehrgang des Mittleren Schlosses. Dieses Gebäude brannte 1621 nieder, 1652 und 1719 wurde es auf den alten gotischen Kellergewölben neu errichtet. Dazu gehört ein quadratischer Turm (vermutlich der "Bergfried"), in dessen Sockelbereich sich früher eines der berüchtigtsten Verliese befand.

Vom Wehrgang gelangt man in den zweiten Hof. Die alten Gebäude sind größtenteils verfallen und wurden durch Zweckbauten im 19. Jh. ersetzt. Das Brauhaus entstand 1630 bis 1650.

Auf der Südwestseite dieses Hofes stand ursprünglich das Alte Schloss und die spätgotische St. Anna Kapelle. Das Alte Schloss, wohl das erste massive Bauwerk, wurde 1604 und 1632 durch Feuer bis auf die Grundmauern zerstört.

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Burg Hohnstein

Burg Hohnstein

Unweit der berühmten Bastei in der Sächsischen Schweiz erhebt sich eine weitläufige Burganlage. Da sie heute als Herberge genutzt wird, lohnt sich ein längerer Aufenthalt auch hier. Als Ausgangspunkt für die Ausflüge ins Elbsandsteingebirge entlang der Elbe zwischen Dresden und Bad Schandau.