Fort Hahneberg

  • Peter Feist
  • 0030026
  • 28 Seiten, Broschüre, illustriert
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Im Rahmen der Planungen für die Gürtelfestung Spandau findet sich die Forderung nach einem Fort Hahneberg, weitere Forts waren geplant. Aber vorerst blieb es bei den Planungen, denn an den Reichsgrenzen herrschte Ruhe und Geldmangel verhinderte einen schnellen Baubeginn. Erst 1882 begannen die Arbeiten. 

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Zuerst waren umfangreiche Erdarbeiten zu bewältigen. Zu nennen sind hier vor allem das Ausschachten des Hahneberges bis zu einer Tiefe von 13 Metern für die unterirdischen Schutz- und Lagerräume sowie die ebenfalls unterirdischen Verbindungsgänge (Hohltraversen) von der Kehlkaserne in die Grabenwehren, das Anlegen des bis zu 6 Meter tiefen Hauptgrabens und das Aufschütten der inneren und äußeren Wälle und der Geschützbänke, die Planierung des Vorfeldes (Glacis) und nicht zuletzt die Ausschachtung einer Zufahrt zum Fort durch einen tiefen Hohlweg. Um die dabei anfallenden Erdmassen abtransportieren zu können, wurde eine Feldbahn zur Scharfen Lanke angelegt. 

Im Kernmauerwerk wurden zehn Millionen Mauersteine aus Rathenower und Henningsdorfer Ziegeleien verbaut. Danach verblendete man dieses Mauerwerk in heute noch zu bewundernder Präzisionsarbeit mit 22.800 roten bzw. gelben Klinkern.

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Fort Hahneberg

Fort Hahneberg

Im Rahmen der Planungen für die Gürtelfestung Spandau findet sich die Forderung nach einem Fort Hahneberg, weitere Forts waren geplant. Aber vorerst blieb es bei den Planungen, denn an den Reichsgrenzen herrschte Ruhe und Geldmangel verhinderte einen schnellen Baubeginn. Erst 1882 begannen die Arbeiten.