Das Brandenburger Tor

  • Peter Feist
  • 0030028
  • 28 Seiten, Broschüre, illustriert
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Der 14. Oktober 1806 war der schwärzeste Tag in der Geschichte Preußens: In der Doppelschlacht von Jena-Auerstädt wird die "unbesiegbare" Armee von Napoleon vernichtend geschlagen. Am 27. Oktober zieht Napoleon durch das Brandenburger Tor. In seinem Gefolge ein ungewöhnlicher Begleiter, Baron Dominique Vivant Denon, mit der Aufgabe, Kunstschätze zu requirieren und nach Frankreich zu bringen.

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Wenige Wochen nach der Ankunft Napoleons in Berlin verhandelt Denon mit Schadow über die Ablieferung der Quadriga. Der kunstsinnige Beutemacher will von Schadow wissen, wer die Quadriga gefertigt hat, damit dieser sie richtig verpacken und zum Versand vorbereiten kann. Und so muss der Potsdamer Jury sein eigenes, vor dreizehn Jahren geschaffenes Meisterwerk vom Brandenburger Tor herunterholen. Vom 2. bis 8. Dezember wird die Quadriga demontiert, in zwölf Kisten verpackt und am 21. Dezember auf die fünfmonatige Reise nach Paris geschickt.

Obwohl sie sieben Jahre in der Stadt an der Seine bleiben wird, ist bis heute nicht geklärt, ob sie in Paris jemals öffentlich gezeigt wurde.
Als sich die Preußen Paris nähern, werden die Kisten noch einmal versteckt, aber es nützt alles nichts!
Am 4. April 1814 sandte Feldmarschall Blücher folgende Meldung nach Berlin: "Es ist gelungen, den vom Kaiser Napoleon im Jahre 1807 von dort weggeführten Siegeswagen, zunächst hier wieder aufzufinden ..."
Noch am selben Tag sollen die 15 Kisten, auf sechs Wagen verteilt, Paris verlassen haben.

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Das Brandenburger Tor

Das Brandenburger Tor

Der 14. Oktober 1806 war der schwärzeste Tag in der Geschichte Preußens: In der Doppelschlacht von Jena-Auerstädt wird die "unbesiegbare" Armee von Napoleon vernichtend geschlagen. Am 27. Oktober zieht Napoleon durch das Brandenburger Tor. In seinem Gefolge ein ungewöhnlicher Begleiter, Baron Dominique Vivant Denon, mit der Aufgabe, Kunstschätze zu requirieren und nach Frankreich zu bringen.